Regelungen für die Reise in den Oman

 

Neue Reisegenehmigung

Die omanische Regierung hat Anfang 2018 die Art des Visums für die Einreise in ihr Land geändert. Zuvor konnte dies immer bei der Ankunft im Oman beantragt werden und war ab da an für eine gewisse Zeit gültig. Allerdings konnte mit dieser Art nur schwer kontrolliert werden, wer alles einreisen will und wie lange diese bleiben wollen. Daher hat die Regierung auf ein elektronisches System für die Reisegenehmigung umgestellt. Das Visum kann jetzt ganz einfach über die offizielle Webseite der Oman Police beantragt werden. Dies beschleunigt den Prozess deutlich und gibt einen Überblick, wie viele in das Land reisen möchten. Somit muss seit März jeder Reisende ein elektronisches Visum für Oman anfordern. Es ist nicht mehr möglich an der Grenze ein Visum zu erhalten, sondern nur noch im Voraus über das elektronische System.

Hierbei bekommt man seine Genehmigung bequem per E-Mail zugesendet und ist für die Reise in den Oman gut vorbereitet. Allerdings muss beachtet werden, dass man innerhalb der nächsten sechs Monate nach der Beantragung in das Sultanat einreisen muss. Ansonsten verfällt das e-Visum und man muss einen neuen Antrag stellen. Das Visum besitzt somit auch ein Ablaufdatum, das dafür sorgt, dass alle Daten zu der Person aktuell sind und immer noch alle Anforderungen erfüllt werden.

 

Zulässige Personen

Für die Einreise in das Sultanat Oman ist es nur bestimmte Menschen erlaubt, ein e-Visum dafür zu beantragen. Die Bestimmungen wurden von der Regierung selbst festgelegt und sorgen dafür, dass nur vertrauenswürdige Personen, die Möglichkeit erhalten einen Aufenthalt von 30 Tagen im Oman zu verbringen. Somit muss der Reisende ein Bürger der 73 Staaten sein, die zugelassen sind, ein solches Visum zu bekommen. Diese werden auch als Gruppe 1 bezeichnet, zu denen die meisten europäischen Länder gehören. Wenn man kein Bürger einer dieser Staaten ist, ist es einem schon mal nicht möglich, einen Antrag für ein Visum zu stellen.

Zudem muss der Reisepass der Person noch rechtswirksam sein und das auch für die weiteren 6 Monate nach der Ankunft im Oman. Dies stellt sicher, dass die Einreisenden nicht ihren Pass auslaufen lassen und im Land untertauchen wollen. Somit sollte vor der Beantragung darauf geachtet werden, wann der eigene Ausweis abläuft und ob man diesen schon verlängern sollte. Ein weiterer Punkt ist, dass man zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht im Besitz einer gültigen Genehmigung sein sollte. Es werden keine gleichzeitig laufenden Visa von Royal Oman Police ausgestellt. Dies verhindert, dass sich die Reisenden durch zwei Visa einen längeren Aufenthalt im Oman verschaffen.

Außerdem führt eine Ablehnung eines Antrags zu einer Benachteiligung im weiteren Verfahren. Denn wenn schon eine Nichtzulassung im System vorliegt, wird beim nächsten Antrag der Person noch genauer hingesehen. Somit sollte dies vermieden werden und eine ordnungsgemäße Beantragung anstreben. Denn so erhält man in jedem Fall eine Genehmigung für seinen Oman Urlaub.

 

Anforderungen an den Pass

Im Prozess der Antragstellung für ein e-Visum werden verschiedene Anforderungen an den Reisenden gestellt. Diese betreffen dabei auch die Reisedokumente, insbesondere den Reisepass der Person. Dieser muss einige Formalitäten erfüllen, um ein gültiges Identifikationsdokument darzustellen.

Der Pass ist nämlich für die Beantragung der Genehmigung unbedingt notwendig. Am wichtigsten dabei ist, dass der Ausweis von einem Staat ausgestellt wurde, der dem G1 angehört. Zu dieser Gruppe gehören 73 Staaten, die von der omanischen Regierung für zulässig erklärt wurden. Wurde der Pass von einem anderen Staat ausgestellt, bekommt der Reisende keine Chance auf ein e-Visum für den Oman. Die Staatsbürgerschaft muss somit eindeutig geklärt sein. Zudem muss das Ablaufdatum des Reisepasses weiter in der Zukunft liegen. Denn dieser muss ab dem Datum der Ankunft noch für mindestens sechs Monate rechtsgültig sein. Dies beweist, dass man wenigstens für das nächste halbe Jahr noch Staatsbürger des eigenen Landes ist.

Somit kann man nicht einfach im Oman untertauchen. Aber neben der Gefahr, dass der Pass abläuft, spielt auch die Inkonsistenz der Daten eine entscheidende Rolle. Denn die Informationen, die man bei der Antragstellung eingegeben hat, sollten exakt mit denen auf dem Reisepass übereinstimmen. Dazu gehören vor allem die Namen, die genauso wie sie auf dem Pass vermerkt sind, in das Formular übernommen werden müssen. Ist dies nicht der Fall, können Probleme bei der Ankunft und der Kontrolle auftreten. Denn die Beamten der Royal Oman Police kontrollieren diesen bis auf das kleinste Detail.

Somit sollte der Antrag immer in einem gewissen Zeitraum zu der Reise gestellt werden, um solche Probleme rechtzeitig mit den zuständigen Behörden zu klären. Denn bei der Kontrolle am Grenzübergang wird diese Angelegenheit nur mit der Verweigerung der Einreise enden.

 

Erneute Antragstellung

Bei der Beantragung eines e-Visums für den Oman, kann es passieren, dass ein Antrag abgelehnt wird. Dies kann aufgrund von Rechtschreibfehlern oder fehlenden Informationen geschehen. Allerdings hat eine Ablehnung einen weiteren Einfluss auf die Möglichkeit der Einreise. Denn diese Verweigerung wird im System abgespeichert und ist zu der jeweiligen Person abrufbar. Wenn nun ein neuer Antrag gestellt wird, wird dieser aufgrund der schon vergebenen Abweisung ebenso abgewiesen. Das heißt, dass ein abgelehnter Antrag einem die Möglichkeit auf ein e-Visum für den Oman verspielt.

Deshalb ist es bei der Beantragung sehr wichtig, keine Leichtsinnsfehler zu machen oder wichtige Felder zu vergessen. Denn all dies kann bedeuten, dass der Antrag nicht genehmigt wird und einem die Einreise in den Oman nicht gewährt wird. Alternativ, wenn einem das e-Visum verweigert wird, kann man ein reguläres Visum beantragen. Dazu muss man zu einer Botschaft oder einem Konsulat des Omans gehen. Dort kann bei einem Beamten ein normales Visum für die Reise in den Oman angefordert werden. Allerdings spielt hier auch die Einschätzung des Beamten eine wichtige Rolle bei der Ausstellung der Genehmigung. Hier muss dieser überzeugt werden, dass es sich bei der Ablehnung des Antrags um ein Missverständnis oder einen Fehler handelt.

Erst wenn dieser vollständig überzeugt ist, ist die Ausstellung eines regulären Visums möglich. Dieses Visum hat aber dieselben Bestimmungen, wie ein e-Visum. Es darf insgesamt auch nicht länger als 30 Tage im Oman verbracht werden und man muss über die notwendigen Rückreisedokumente verfügen. Nur so erhält man ein Visum, mit dem in den Oman eingereist werden kann.

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