Ausfüllen des Formulars

 

Visum richtig beantragen

Um in den Oman einreisen zu können, muss auf der Webseite der Royal Oman Police ein Antrag für ein e-Visum gestellt werden. Dazu muss ein detailliertes Formular ausgefüllt und eingereicht werden. Auf diesem befinden sich viele Fragen zu den persönlichen Informationen und zum Aufenthalt im Oman. Zuallererst wird die Art des Visums ausgewählt. Dabei besteht die Auswahl zwischen einem einmaligen und einem mehrmaligen Visum. Das Touristenvisum ist nur für einen einzigen Aufenthalt im Oman gültig und danach verfällt es. Das Visum für mehrmaliges Reisen ist ab dem Zeitpunkt der Ausstellung für ein ganzes Jahr gültig. Ist dies geklärt, welche Art von Visum für die Reise benötigt wird, geht es über zu den persönlichen Daten.

Dazu gehören alle Informationen, die auf dem Reisepass auch stehen. Also der Name, das Geschlecht, Geburtsdatum und Geburtsland sowie die Staatsbürgerschaft. Diese ist entscheidend, wenn es um die Beantragung eines e-Visums geht. Denn die omanische Regierung hat nur einer bestimmten Gruppe von Ländern die Möglichkeit eingeräumt, dass diese ein solches Visum erhalten dürfen. Zu dieser Gruppe 1 gehören 73 Staaten, von dem man einem angehören muss. Zudem muss man angeben, ob man in einem Land des Golf-Kooperationsrats lebt, das an den Oman direkt angrenzt. Dazu gehören die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi Arabien, Bahrain und Kuwait. Wenn man in diesen lebt, hat man einen anderen Status.

Ist dies soweit alles richtig ausgefüllt, kommt es zu den Informationen über den Reisepass selbst. Am wichtigsten hierbei ist die Reisepassnummer, die unbedingt richtig übernommen werden sollte. Neben dieser ist auch das Land entscheidend, von dem dieser ausgestellt wurde. Dieses sollte eben ein Land aus der G1 sein. Um sicherzustellen, dass der Pass auch noch rechtsgültig ist, muss das Ausstellungsdatum und auch das Ablaufdatum angegeben werden. Dadurch kann das System nachvollziehen, ob der Ausweis wirklich noch wirksam ist. Hier besteht die Möglichkeit, wenn man schon einmal ein Visum beantragt, die Nummer dessen einzutragen. Dies erleichtert dem System, den Vorgang mit anderen zu verknüpfen. Es könnte somit den Prozess noch einmal beschleunigen.

Es müssen für die Vollständigkeit der Informationen, auch Angaben zur Familie gemacht werden. Dazu gehören zum Beispiel der Name der Mutter oder des Vaters. Zusätzlich muss der Familienstand geklärt werden. Diese Fragen werden rein zur Routine von jedem Reisenden verlangt. Zum Abschluss des Formulars muss noch ein Porträtfoto von einem selbst und die biometrische Seite des Reisepasses als Bild hochgeladen werden.

Anforderungen an die Dokumente

Beim Reisepass muss die Datenseite als Bilddatei auf der Webseite hochgeladen werden. Auf dieser Seite des Passes befinden sich alle biometrischen Daten zur Person, damit diese mit den Eingaben im Formular verglichen werden können. Die Datei muss dabei eine PDF, JPEG oder PNG sein, sonst wird diese nicht akzeptiert. Obwohl hier schon ein Foto vom Reisenden zu sehen ist, muss noch extra ein Foto nach internationalem Standard beigefügt werden. Das heißt, es muss eine minimale Auflösung von 96 Bildpunkten haben und muss ein Farbfoto sein. Der internationale Standard bedeutet, dass das Foto das Gesicht und die Schultern des Reisenden zentriert zeigt und dieser dabei direkt in die Kamera sieht. Somit hat man eine frontale Aufnahme der Person.

Der Hintergrund muss dabei neutral sein, also am besten vor einer weißen Wand oder Leinwand. Im Foto darf es zu keinem Schatten oder Lichtreflexionen kommen, die irgendeinen Punkt im Bild verdecken könnten. Zudem muss auch der Gesichtsausdruck der Person neutral sein und die Augen weit offen, damit diese gut sichtbar sind. Es sind vergleichbare Anforderungen, wie bei einem biometrischen Passfoto. Außerdem dürfen keine Kopfbedeckungen, wie Tücher, Mützen oder Hüte getragen werden. Diese könnten das Gesicht des Antragsstellers in irgendeiner Weise verdecken. Eine Ausnahme gilt bei religiösen Gründen, diese dürfen eine Kopfbedeckung tragen, solange diese nicht das Gesicht beeinträchtigt. Ebenso darf für diesen Fall keine Brille getragen werden, auch wenn man diese unbedingt braucht.

Um sicher zu stellen, dass der Reisende hierfür ein aktuelles Foto hoch lädt, darf das Foto nicht älter als sechs Monate sein. Dadurch erhalten die Beamten der Royal Oman Police ein sehr aktuelles Foto von der Person und können diesen auch aufgrund des Fotos wieder finden. Denn dieses hilft dabei, bei Problemen im Oman die betroffene Person schnell aufzufinden. Wichtig für diese beiden Dateien ist die Speichergröße. Diese darf für eine reibungslose Abwicklung bei keinem der beiden Dateien größer als 1 Megabyte sein. Dies stellt sicher, dass das System nicht mit zu großen Bilddateien belastet wird und der Antrag normal weiterverarbeitet werden kann.

 

Bezahlung der Gebühr

Wie bei jedem Visum muss dabei eine Bearbeitungsgebühr für das Ausstellen des Visums bezahlt werden. Das neue elektronische System verursacht laufende Kosten, die auch von den Reisenden gedeckt werden müssen. Der Antrag auf ein e-Visum kann dann eben erst mit der Bezahlung der Gebühr eingereicht werden. Diese kann dann recht bequem mit der Kreditkarte beglichen werden. Wenn man dabei einen zusätzlichen Service nutzt, der einen bei der Beantragung des Visums unterstützt, kann noch ein extra Betrag dafür dazu kommen.

Denn der Service bietet einem viele Vorteile gegenüber der eigenständigen Abwicklung. Die Agentur unterstützt einen ab dem ersten Schritt für die Reise in den Oman. Dies fängt damit an, dass man die notwendigen Daten für das Formular an dieses weiterleitet und diese von einem Mitarbeiter auf Vollständigkeit und Zulässigkeit überprüft werden. Diese wissen schon, welche Fehler beim Stellen des Antrags gemacht werden und können dies schon im Voraus vermeiden. Wenn alle Informationen ordnungsgemäß eingetragen oder nachgetragen wurden, leiten diese den Antrag an die Oman Police weiter. Ist der Antrag genehmigt, erhält man von der offiziellen Seite direkt eine E-Mail an seine eigene Adresse gesendet.

Aber wird der Antrag abgelehnt oder kommt keine Bestätigung an, setzt sich die Agentur für einen mit der zuständigen Behörde in Kontakt und klären die Angelegenheit, soweit es diesen möglich ist. Somit kann die Nutzung einer Serviceagentur bei der Antragsstellung immense Vorteile bringen, da man keine groben Fehler machen kann, die zu einer Ablehnung des Antrags führen würden. Daher ist eine zusätzliche Gebühr für diesen Service auf alle Fälle gerechtfertigt. Durch diese steht der Reise oder dem Urlaub im Oman nichts mehr im Weg.

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